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HilgemeiersHofladen

Hochland, Herzblut, Handwerk – wie Hilgemeiers mit getpacked den Hofladen digital nach vorne bringt

27. August 2025
4 Min. Lesezeit
Hilgemeiers

5 schnelle Fragen an Hilgemeiers

Lukas Wagner (getpacked) im Gespräch mit Ute Hilgemeier

Ute, stell uns euren Hof kurz vor – wo seid ihr, wie groß ist eure Herde?

Ute: Du findest uns in Steinbrink, einem kleinen Ort im Kreis Nienburg in Niedersachsen. Unser Hof ist seit Generationen in Familienhand, und 2017 kamen die ersten vier Schottischen Hochlandrinder – ihr ruhiges, umgängliches Wesen hat uns sofort begeistert. Heute haben wir zwei Mutterkuhherden, drei reine Bullenherden (nach Altersgruppen sortiert) und eine Herde weiblicher Nachzucht – zusammen rund 65 Tiere. Damit verbinden wir Familientradition mit zeitgemäßer Tierhaltung, bei der Tierwohl an erster Stelle steht.

Was macht eure Haltung besonders – und wie schmeckt man das im Fleisch?

Unsere Tiere leben 365 Tage unter freiem Himmel und erleben Wind, Sonne, Regen, Schnee und Eis hautnah. Gefüttert wird nur Gras und Heu, niemals Kraftfutter. Das führt zu einem langsamen, gesunden Wachstum: Unsere Bullen erreichen ihr Schlachtalter erst mit drei Jahren. Das Ergebnis ist tiefrotes, fein marmoriertes Fleisch, das dich Kräuter, Gras und das Klima unserer Weiden schmecken lässt. Steaks brauchen beim Kurzbraten gar kein Salz; Schmorstücke wie Braten, Rouladen oder Gulasch würzen wir natürlich, aber viel milder als üblich.

Ihr verkauft nur donnerstags im Hofladen. Wie sorgt getpacked dafür, dass trotzdem alles reibungslos läuft?

Ute: getpacked ist der Blick unserer Kund*innen in den Hofladen. Von Zuhause sehen sie tagesaktuell, was da ist, und reservieren mit einem Klick. Vor den Abholtagen nach der Schlachtung packen wir exakt nach Kundenwunsch. Danach portionieren wir den Rest, frieren einen Teil ein und pflegen alles wieder in den Shop ein. So weiß jeder, was verfügbar ist – ganz ohne Frustfahrten oder endlose Telefonate.

Viele Höfe scheuen digitale Tools. Was schätzt du persönlich an getpacked?

Ute: Erstens die Gestaltungsfreiheit: Ich kann mehrere Abholtage, Vorbestellungen oder Bestellungen aus dem Bestand anlegen, wie es gerade passt. Zweitens ist alles übersichtlich – Produkte einstellen, Bestellungen verwalten, fertig. Und wenn ich eine Frage habe, ist der Support da, bevor mein Kaffee kalt wird. Für einen Nebenerwerbsbetrieb fühlt sich das an wie ein zusätzliches Teammitglied.

Wohin wollt ihr mit dem Hof – und welche Rolle spielt getpacked dabei?

Ute: Wir möchten behutsam wachsen, Hof- und Herdenführungen anbieten und generell mehr Einblick geben, wie gutes Fleisch entsteht. Wichtig ist uns, beim Verbraucher ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wo er sein Fleisch kauft. Wenn getpacked uns – und anderen kleinen Betrieben – hilft, noch mehr Menschen dafür zu begeistern und gleichzeitig die kleinen Läden im Dorf lebendig zu halten, haben wir alles richtig gemacht. Wer lokal kauft, hält das Dorf lebendig.

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