Interview – 5 Fragen an Anna Kern
1. Anna, warum hast du nach 20 Jahren Konzernkarriere den Schritt in die Backstube gewagt?
Anna: „Ich wollte etwas Anfassbares schaffen. Nach einem Sabbatical habe ich gemerkt: Unser eigenes Getreide in Brot zu verwandeln ist unglaublich erfüllend – und Sauerteig riecht eindeutig besser als Großraumbüros.“
2. Was macht eure Brote besonders?
„Wir setzen fast alle Teige ohne Hefe an, lassen ihnen 24 Stunden Ruhe und backen im Steinofen erst ab sechs Uhr. So kommen die Laibe ofenwarm an die Stände, bleiben länger frisch und sind leichter verdaulich.“
3. Wie hilft euch getpacked im Alltag?
„Früher trudelten Orders per Mail, WhatsApp und gelegentlich Fax ein. Jetzt landen sie alle in einem Board, lassen sich per Drag-&-Drop sortieren, als PDF exportieren und bei Bedarf auf den Bon-Drucker schicken – das spart uns locker eine Stunde Schreibtischzeit pro Tag.“
4. Welche Features wünscht du dir noch?
„Eine Abo-Funktion für Stammkunden, die jeden Freitag Schnecken wollen, und ein echtes B2B-Modul für Gastronomiepartner. Dann müsste niemand mehr daran denken, rechtzeitig zu bestellen.“
5. Wohin soll die Reise gehen?
„Wir möchten lokale Wertschöpfung stärken: mehr Getreide von unseren Feldern, vielleicht weitere Marktstände – und eine Backstube, die Besucher live erleben können. Wenn die Politik sich klar zu regionalen Lebensmitteln bekennt, bleibt gutes Brot keine Liebhaberei.“
